Sembikiya, Tokyo

Haben sie schon einmal 26.110 Euro für eine Cantaloupes Melone bezahlt? Ist bei einer Auktion wirklich passiert!

Natürlich gibt es sie auch günstiger, für circa 177 Euro bei Sembikiya. Das ist der Name des Früchtemperiums in Tokyo. Gegründet im Jahr 1834 als einfacher Obstladen. Bis eine Nachfahrin der ehrenwerten Samurai-Familie eine außergewöhnliche Idee hatte. Obst, perfekt für Auge und Gaumen, als Geschenk für andere oder sich selbst.

Ehrlich gesagt würde ich lieber zu den Erdbeeren greifen, knapp 75 Euro für 12 Stück. Sie sehen aber nur allzu lecker aus. Schließlich gleicht eine dieser Delikatess-Erdbeeren der anderen. Erdbeerzwölflinge in gleicher Form und Farbe. Keine helle Stelle, kein dunkler Fleck stört diese Einzigartigkeit. Perfekt wie gemalt sehen sie aus diese roten Früchte und sie schmecken tausendmal besser als alle Erdbeeren die ich in meinem Leben je gegessen habe.

Hier habe ich auch die quadratische Wassermelone entdeckt, für 235 Euro das Stück. Für Kunden, die sich nicht entscheiden können gibt es auch die Möglichkeit einen Fruchtkorb mit sechs Früchten für den Preis von 189 Euro zu erwerben.

In Japan werden Früchte weitaus mehr geschätzt als bei uns. Sie reifen in ausgeklügelten Gewächshäusern, in denen Melonen sogar einen „Sonnenhut“ aufhaben, damit sie keinen Sonnenbrand bekommen. Der spendable Japaner läßt sich diese wertvollen Früchte sogar als Geschenk verpacken. Also, wenn sie einmal in Tokyo sind, auch wenn sie nicht so viel Geld für Obst ausgeben wollen, lohnt sich auf jeden Fall der Spaziergang in eine andere Welt, durch den Tokyoter Flagshipstore Sembikiya.

Nihonbashi Mitsui Tower
2-1-2 Nihonbashi Muromachi, Chuo-ku, Tokyo 103-0022

Weitere Infos: www.sembikiya.co.jp/en/

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